Hier beantworten wir Fragen, die bei der Planung und Vorbereitung kommunaler Energieprojekte regelmäßig auftreten. Viele Themen ähneln sich in Städten, Gemeinden und öffentlichen Einrichtungen, besonders wenn es um Entscheidungswege, Datenlage oder erste Einschätzungen geht.

Ein PV-Projekt verursacht vor allem Aufwand in der Vorbereitung und Abstimmung: Klärung der Zuständigkeiten, Zusammenstellung von Gebäude- und Energiedaten, interne Gremienbefassung und Koordination mit Vergabestellen. Wir strukturieren die Schritte so, dass Fachämter, Kämmerei und politische Gremien gezielt unterstützt werden – etwa durch klare Unterlagen, nachvollziehbare Entscheidungsgrundlagen und abgestimmte Zeitpläne. Ziel ist es, interne Ressourcen zu entlasten, ohne die notwendige formale Kontrolle zu reduzieren.

Grundsätzlich eignen sich alle Gebäude mit ausreichend tragfähiger Dachfläche, klarer Nutzung und gut zugänglicher Technik. Besonders relevant sind Schulen, Sporthallen, Verwaltungsgebäude und kommunale Wohngebäude, weil hier ein hoher Tagesverbrauch mit der PV-Erzeugung zusammenfällt. Vor einer konkreten Planung prüfen wir Dachstatik, Verschattung, Leitungswege und Anschlussmöglichkeiten, um die Eignung fachlich sauber einzuordnen.

Speicherlösungen können insbesondere dort sinnvoll sein, wo Lastspitzen geglättet, bestimmte Verbraucher gezielt versorgt oder Eigenverbrauchsanteile erhöht werden sollen. Im öffentlichen Bereich steht häufig eine verlässliche, wartungsarme Lösung im Vordergrund. Wir bewerten gemeinsam, ob ein Speicher im konkreten Projekt wirtschaftlich und betrieblich sinnvoll ist oder ob zunächst eine klassische Dachanlage ohne Speicher den besseren Einstieg darstellt. Technologisch greifen wir auf erprobte Systeme eines etablierten Partners zurück.

Für eine fundierte Ersteinschätzung helfen vor allem Grunddaten zu Gebäude und Verbrauch: Lage und Nutzung des Gebäudes, grobe Dachgeometrie, vorhandene Pläne (falls verfügbar) sowie typische Jahresverbräuche und Lastprofile. Auf dieser Basis können wir Potenziale, Anlagengrößen und mögliche Betriebsmodelle realistisch einschätzen. Weitere technische Details (z. B. Statikunterlagen, Brandschutzkonzepte) werden in späteren Projektphasen strukturiert nachgefordert.

Photovoltaik-Projekte folgen den gleichen vergaberechtlichen Rahmenbedingungen wie andere Bau- und Lieferleistungen. Je nach Volumen und Zuständigkeit kommen nationale Verfahren (z. B. nach UVgO) oder EU-weite Verfahren (z. B. nach VgV) zum Einsatz. Wir orientieren uns an den gewählten Verfahren, liefern vergabefähige Unterlagen, halten Fristen ein und stellen Nachweise so bereit, dass sie in Vergabeakten und Prüfungen Bestand haben. Die Entscheidungshoheit bleibt dabei vollständig bei der öffentlichen Stelle.