Energie für Gebäude, mit Verantwortung

Öffentliche Einrichtungen benötigen eine zuverlässige Energieversorgung, die den täglichen Betrieb stabil unterstützt und langfristig planbar bleibt. Erneuerbare Energien tragen dazu bei, Ressourcen sinnvoll einzusetzen und Kosten zu kontrollieren. Dieser Abschnitt gibt einen ersten Überblick, wie Energie in öffentlichen Gebäuden gedacht und genutzt werden kann.

Energie im 
öffentlichen Bereich

Öffentliche Einrichtungen stehen vor steigenden Anforderungen an Betrieb, Budget und Versorgungssicherheit. Photovoltaik bietet Lösungen für Bereiche mit den höchsten Anforderungen.
 

Typische Herausforderungen:
  • Hohe und langfristig schwer kalkulierbare Energiekosten
  • Kontinuierlicher Tagesverbrauch in Schule, Verwaltung und Technik
  • Vorgaben aus Klimaschutzkonzepten und Förderprogrammen
  • Anforderungen an eine stabile und verlässliche Versorgung
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Relevanz für 
öffentliche Einrichtungen

Öffentliche Einrichtungen müssen zuverlässig funktionieren und gleichzeitig wirtschaftlich betrieben werden. Steigende Anforderungen an Kostenkontrolle, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit machen das Thema Energie zu einem zentralen Faktor im Gebäudemanagement.

 

 

Energiekosten stabil halten

Schwankende Preise erschweren eine verlässliche Budgetplanung für Gebäudebetreiber.

Klimavorgaben erfüllen

Gesetzliche Rahmenbedingungen und Nachhaltigkeitsziele betreffen alle öffentlichen Gebäude.

Betriebssicherheit gewährleisten

Schulen, Verwaltungen oder technische Einrichtungen müssen jederzeit funktionsfähig bleiben.

Ressourcen verantwortungsvoll nutzen

Öffentliche Einrichtungen sollen Energie effizient und nachvollziehbar einsetzen.

Nutzen für öffentliche Auftraggeber

Energieprojekte schaffen klare Vorteile für Verwaltungen und Einrichtungen. Sie verbessern die finanzielle Planbarkeit, unterstützen Klimastrategien und stärken die Versorgungssicherheit im Gebäude­betrieb.

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  • Energiekosten verlässlich senken

    Budgets werden planbarer und weniger anfällig für Preisschwankungen.
     

  • Klimavorgaben sicher erfüllen

    Erneuerbare Energien unterstützen die Umsetzung gesetzlicher Ziele und kommunaler Klimastrategien.
     

  • Versorgungssicherheit stärken

    Lokale Stromerzeugung erhöht die Stabilität im Betrieb und reduziert Abhängigkeiten von externen Lieferungen.
     

  • Anlagen langfristig wirtschaftlich betreiben

    Photovoltaik wirkt über viele Jahre zuverlässig, ist wartungsarm und schafft finanzielle Entlastung im täglichen Betrieb.
     

  • Sichtbare Verantwortung zeigen

    Öffentliche Einrichtungen stärken mit erneuerbaren Energien ihre Vorbildfunktion und erhöhen die Akzeptanz in der Bevölkerung.

Photovoltaik für den öffentlichen Sektor

BSH arbeitet für öffentliche Auftraggeber auf kommunaler und wohnungswirtschaftlicher Ebene. Im Mittelpunkt stehen Entscheidungsträger, Fachabteilungen und Trägerorganisationen, die ihren Gebäudebestand energiewirtschaftlich weiterentwickeln möchten. Photovoltaik wird dabei als Baustein einer planbaren, langfristigen Energieversorgung verstanden.

Kommunen und Städte

Kommunale Gebäude haben klare Nutzungsprofile und gut nutzbare Dachflächen. Energieprojekte unterstützen Kostenstabilität und Klimaziele im gesamten Bestand.

Öffentliche Verwaltung und Behörden

Verwaltungsstandorte benötigen sichere, wartungsarme Lösungen mit verlässlicher Dokumentation. Energieprojekte müssen technisch sauber und gut nachweisbar sein.

Öffentliche Liegenschaften

Schulen, Sporthallen und weitere Einrichtungen haben markante Tagesprofile. Photovoltaik kann hier dauerhaft Strombezug reduzieren und Betriebskosten planbar machen.

Wohnungsbaugesellschaften in öffentlicher Trägerschaft

Wohnungsbestände bieten Potenzial für gebündelte Energiekonzepte. Mehrere Gebäude lassen sich zu stabilen, langfristigen Erzeugungs- und Verbrauchsmodellen verbinden.

Besonders relevante öffentliche Liegenschaften

Innerhalb dieses Spektrums haben sich bestimmte Liegenschaftstypen als besonders geeignet für Photovoltaik erwiesen. Sie kombinieren gut nutzbare Dachflächen mit klaren Lastprofilen und einem hohen Anteil an vor Ort verbrauchter Energie.

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Schulen und Bildungszentren

Hoher Tagesstrombedarf, klare Nutzungszeiten und große Dachflächen. Photovoltaik wird zum sichtbaren Baustein kommunaler Bildungs- und Klimapolitik.

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Kitas und Betreuung

Kontinuierlicher Grundbedarf durch Beleuchtung, Küche und Lüftung. Photovoltaik entlastet die laufenden Betriebskosten über viele Jahre und ist gut planbar.

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Verwaltungsgebäude

Photovoltaik erhöht die Unabhängigkeit vom Strommarkt und verbessert die Datenbasis für Nachhaltigkeits- und Klimaschutzziele in Verwaltungsgebäuden.

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Sporthallen und Freizeiteinrichtungen

Weitläufige, meist wenig verschattete Hallendächer. Eignen sich besonders für die Kombination aus hohem Eigenverbrauch in Betrieb und zusätzlicher Netzeinspeisung.

Energie im öffentlichen Gebäudebetrieb

Warum sind Energieprojekte für öffentliche Einrichtungen relevant?

Öffentliche Gebäude verursachen einen erheblichen Teil des kommunalen Energieverbrauchs. Gleichzeitig stehen Haushalte unter Druck, laufende Kosten planbar zu halten und Klimaschutzziele einzuhalten. Investitionen in Photovoltaik und andere Energieprojekte schaffen die Möglichkeit, einen Teil des Bedarfs dauerhaft aus eigenen Quellen zu decken und Budgets zu stabilisieren. Für Verwaltungen ist dabei besonders wichtig, dass Energieprojekte nachvollziehbar begründet, haushaltsrechtlich eingeordnet und über mehrere Jahre belastbar kalkuliert werden können.

Was zählt bei Energieprojekten im laufenden Betrieb?

Unabhängig von Größe und Nutzung der Gebäude gelten ähnliche Anforderungen: Eingriffe in den Betrieb müssen sorgfältig geplant, Sicherheits- und Brandschutzvorgaben eingehalten und Schnittstellen zu Hausmeisterdiensten und technischem Gebäudemanagement klar geregelt sein.
Gut vorbereitete Energieprojekte liefern verlässliche Daten zu Erträgen, Lastprofilen und Wirtschaftlichkeit und stellen die notwendige Dokumentation für Prüfungen und Berichte bereit. So werden Energieprojekte nicht als zusätzliche Herausforderung des Betriebs wahrgenommen, sondern als planbar integrierter Baustein der Gebäudebewirtschaftung.

Bedarfe und Kennzahlen im öffentlichen Sektor

Energieprojekte für einen vielfältigen Gebäudebestand

Städte und Gemeinden verantworten einen breit gefächerten Mix aus Schulen, Kitas, Verwaltungsgebäuden, Sportanlagen und weiteren Einrichtungen. Typische kommunale Schulen liegen – je nach Größe, Ausstattung und Nutzung – häufig im Bereich von etwa 70.000–150.000 kWh Stromverbrauch pro Jahr, Sporthallen bei etwa 80.000–150.000 kWh/Jahr, Kitas meist im Bereich von rund 20.000–50.000 kWh/Jahr.* Diese Größenordnungen ergeben sich aus typischen spezifischen Energiekennwerten von grob 30–200 kWh/m²/Jahr mit Mittelwerten um 90–100 kWh/m²/Jahr für Bildungs- und Sportgebäude. PV-Anlagen können – abhängig von Dachfläche, Ausrichtung und Lastprofil – häufig etwa 30–50% des Strombedarfs eines einzelnen Gebäudes decken. Entscheidend ist eine klare Priorisierung nach Gebäudetyp, Wirtschaftlichkeit und verfügbarer Dachfläche.

 

Was Kommunen benötigen:
  • verständliche Entscheidungsgrundlagen für Ausschüsse und Gremien
  • Priorisierung nach Verbrauch, Gebäudetyp und Wirtschaftlichkeit
  • transparente Unterlagen für Haushaltsplanung und Förderprogramme
  • strukturierte Standortbewertungen für den kommunalen Gebäudebestand

 

Typische Kennzahlen (Orientierung):
  • Dachflächen je Standort: 300–1.200 m²
  • mögliche PV-Leistung: 40–200 kWp
  • Jahresertrag: ca. 900–1.050 kWh/kWp im deutschen Mittel

 

* Beispielhafte Grundlagen: deutsche Fach- und Praxisberichte zu Energiekennwerten kommunaler Gebäude (z. B. Deutsche Energie-Agentur dena, „Gebäudereport“; Umweltbundesamt und kommunale Energieberichte zu Schulen und Sporthallen).

Vergabefähige Projekte und dokumentierte Prozesse

Verwaltungsgebäude weisen – je nach Größe, Technikstandard und Belegung – häufig Stromverbräuche im Bereich von etwa 60.000–150.000 kWh pro Jahr auf.* Aus typischen Benchmarks für Büro- und Verwaltungsgebäude in Deutschland lassen sich solche Größenordnungen ableiten, wobei moderne, effiziente Gebäude deutlich darunter und große, alte Gebäude deutlich darüber liegen können. PV-Anlagen können an solchen Standorten üblicherweise etwa 20–40% des Strombedarfs decken, da der Hauptverbrauch werktags am Tag entsteht und damit gut mit der PV-Erzeugung korrespondiert.

 

Was Verwaltungen benötigen:
  • nachvollziehbare Abstimmungs- und Entscheidungsunterlagen
  • eindeutige Leistungsbeschreibungen für Ausschreibungen
  • technische und wirtschaftliche Einordnung der Projekte
  • Dokumentationssicherheit für interne und externe Prüfungen

 

Typische Kennzahlen (Orientierung):
  • Dachflächen: 150–800 m²
  • PV-Leistung: 25–130 kWp
  • Eigenverbrauchsanteil: häufig ca. 60–80% der erzeugten PV-Energie bei tagsüber genutzten Verwaltungsgebäuden

 

* Beispielhafte Grundlagen: deutsche Studien und Leitfäden zur Energieeffizienz von Büro- und Verwaltungsgebäuden (z. B. dena, IWU, kommunale Energie- und Klimaschutzkonzepte mit Kennwerten für Verwaltungsgebäude).

Effiziente Energieversorgung für vielseitig genutzte Gebäude

Sporthallen und Bäder gehören zu den verbrauchsintensivsten Gebäuden im kommunalen Umfeld. Für Sportstätten (z. B. Sporthallen) werden in deutschen Fachberichten spezifische Endenergiekennwerte von grob 30–200 kWh/m²/Jahr mit Mittelwerten um etwa 90–100 kWh/m²/Jahr genannt; daraus ergeben sich je nach Fläche schnell elektrische Jahresverbräuche von etwa 80.000–150.000 kWh oder mehr.* Kommunale Hallen- und Kombibäder erreichen Gesamtnutzenergiebedarfe (Wärme und Strom) typischerweise im Bereich von rund 1–3 GWh/Jahr, der elektrische Anteil liegt dabei häufig im hohen sechsstelligen kWh‑Bereich.** Eine PV-Anlage kann – bei geeigneter Dimensionierung und Einbindung – einen relevanten Anteil der elektrischen Grundlast abdecken, insbesondere für Lüftungsanlagen, Pumpen und Gebäudetechnik.

 

Was Liegenschaften benötigen:
  • Betrachtung von Lastprofilen und Verbrauchszeiten
  • technische Abstimmung mit Bestandsanlagen und Gebäudebetrieb
  • Konzepte für Betriebssicherheit und Energieversorgung
  • wirtschaftliche Lösungen für langfristige Kostenreduzierung

 

Typische Kennzahlen (Orientierung):
  • Dachflächen: 500–2.000 m²
  • PV-Leistung: 80–300 kWp
  • sehr hoher Eigenverbrauchsanteil durch konstante Grundlast (z. B. Lüftung, Wasseraufbereitung, Beleuchtung)

 

* Beispielhafte Grundlagen: deutsche Leitfäden und Auswertungen zu Energiekennwerten von Sportstätten (z. B. Umweltbundesamt, dena, kommunale Energieberichte mit Kennwerten für Sporthallen).
** Beispielhafte Grundlagen: Studien und Monitoringberichte zum Energieverbrauch kommunaler Hallen- und Kombibäder (z. B. Veröffentlichungen des Umweltbundesamts, Dokumentationen zu kommunalen Bädern und deren Energiekennzahlen).

Stromerzeugung für ganze Bestände sinnvoll nutzbar machen

Private Haushalte in Mehrfamilienhäusern verbrauchen typischerweise – je nach Haushaltsgröße, Ausstattung und Warmwasserbereitung – im Bereich von etwa 1.200–3.000 kWh Strom pro Jahr pro Haushalt.* Aus den bundesweiten Auswertungen zum Haushaltsstrom (Stromspiegel) ergeben sich für 1‑ bis 3‑Personen‑Haushalte in Mehrfamilienhäusern typische Größenordnungen, die in diesem Bereich liegen. Daraus ergeben sich für Mehrfamilienhäuser je nach Anzahl der Wohneinheiten und Allgemeinstrom Gesamtverbräuche von typischerweise etwa 20.000–60.000 kWh/Jahr. PV-Anlagen mit etwa 15–50 kWp je Gebäude können 20–50% des lokalen Strombedarfs decken; quartiersweite Lösungen und Mieterstrommodelle erhöhen die Nutzbarkeit und Wirtschaftlichkeit zusätzlich.

 

Was Wohnungsbaugesellschaften benötigen:
  • Konzepte zur Bündelung mehrerer Gebäude oder Quartiere
  • transparente Darstellung von Erzeugung, Verbrauch und Netzbezug
  • Lösungen für Mieterstrom, Abrechnung und Energieverteilung
  • langfristige Wirtschaftlichkeit im gesamten Portfolio

 

Typische Kennzahlen (Orientierung):
  • Dachflächen: 120–350 m²
  • PV-Leistung: 15–50 kWp
  • jährliche PV-Erzeugung: ca. 15.000–50.000 kWh
  • Mieterstromanteil: in der Praxis häufig etwa 45–70% der erzeugten Energie direkt vor Ort nutzbar

 

* Quelle: Stromspiegel für Deutschland (herausgegeben von der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online gGmbH, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz) sowie begleitende deutsche Fach- und Informationsmaterialien zum durchschnittlichen Haushaltsstromverbrauch.

Kernkompetenzen für öffentliche Energieprojekte

Wir bündeln technisches Know-how mit strukturiertem Vorgehen. Der Fokus liegt darauf, Energieprojekte fachlich fundiert vorzubereiten und nachvollziehbar umzusetzen.

Vergabekompetenz

Öffentliche Einrichtungen arbeiten in festen Vergabestrukturen. Damit Verfahren störungsfrei ablaufen und Entscheidungen Bestand haben, müssen Angebote formal korrekt, vollständig und prüffähig sein. Wir orientieren Unterlagen, Kommunikation und Nachweise klar an diesen Vorgaben.
 

Was wir verlässlich liefern:
  • Einhaltung von Formvorgaben und Vergaberegelwerken
  • Verlässliche Fristensteuerung und termingerechte Abgabe
  • Vollständige, prüffähige Dokumentation für Vergabeakten
  • Nachvollziehbare Leistungsbeschreibungen und Kalkulationen
  • Klare Kommunikation im Umgang mit Rückfragen und Ergänzungen
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Was unsere Energieprojekte auszeichnet

Unsere Arbeitsweise verbindet strukturiertes Vorgehen, technische Expertise und bewährte Kooperationen für eine saubere, prüffähige Projektausführung.

Strukturierte
Prozesse

Vom Erstgespräch bis zur Umsetzung verlaufen alle Schritte in einem klaren Ablauf, der feste Zuständigkeiten definiert und die Abstimmung zwischen allen Beteiligten sichert.

Technischer Schwerpunkt

Die Auswahl und Planung der Technik erfolgt mit Blick auf den praktischen Einsatz, die laufende Betreuung und die spätere Auswertung im Betrieb kommunaler Gebäude.

Erfahrung aus Energieprojekten

Wir arbeiten seit Jahren in energiebezogenen Projekten und kennen die typischen Anforderungen, die für fundierte Entscheidungen im öffentlichen Umfeld wichtig sind.

Netzwerk aus Fachpartnern

Für komplexere Vorhaben können spezialisierte Partner eingebunden werden, sodass Planung, Umsetzung und Monitoring fachlich sauber begleitet werden.

Qualität als Grundlage tragfähiger Energieprojekte

Was Qualität im öffentlichen Bereich bedeutet

Energieprojekte in öffentlichen Einrichtungen müssen dauerhaft zuverlässig funktionieren und sich nahtlos in bestehende Abläufe einfügen. Qualität entsteht durch fachlich korrekte Planung, klare Dokumentation und eine Umsetzung, die auf den langfristigen Betrieb ausgelegt ist.

 

Wesentliche Qualitätsanforderungen:
  • technisch belastbare, normgerechte Auslegung
  • nachvollziehbare Entscheidungsgrundlagen und Unterlagen
  • klare Abstimmungen und definierte Prozesse
  • Lösungen, die den täglichen Betrieb stabil unterstützen
  • wirtschaftliche und langfristig planbare Betriebsmodelle
Wie Qualität in unseren Projekten sichergestellt wird

Qualität beginnt bereits in der Vorbereitung. Strukturierte Schritte sorgen dafür, dass Projekte fachlich fundiert geplant, sauber dokumentiert und verlässlich umgesetzt werden – von der ersten Einschätzung bis zur Inbetriebnahme.

 

Qualitätssichernde Elemente:
  • fundierte technische Bewertung des Gebäudes
  • nachvollziehbare Planung und Variantenprüfung
  • vollständige Unterlagen für Ausschuss, Vergabe und Betrieb
  • fachgerechte Umsetzung durch qualifizierte Montageteams
  • klare Übergabe, Dokumentation und Monitoring-Optionen

Der strukturierte Weg zum Energieprojekt

Entscheidungswege im öffentlichen Bereich folgen klaren Regeln. Damit Projekte tragfähig werden, benötigen Verwaltungen verlässliche Grundlagen, von der ersten Idee bis zur Vorlage im Gremium.

Schritt 1
Bedarf erfassen

Gebäude und Verbrauch analysieren, um den energetischen Ausgangspunkt klar einzuordnen.

Schritt 2
Optionen vergleichen

Technische und wirtschaftliche Möglichkeiten prüfen und erste Unterschiede nachvollziehbar machen.

Schritt 3
Planung konkretisieren

Eine geeignete Variante auswählen und so vorbereiten, dass sie intern bewertet werden kann.

Schritt 4
Entscheidung vorbereiten

Unterlagen für Gremien, Abstimmung und Vergabe zusammenstellen und fachlich sauber aufbereiten.

Schritt 5
Installation realisieren

Die Installation umsetzen, Inbetriebsetzung begleiten und Ergebnisse dokumentieren.

Vergabeverfahren im Überblick

Öffentliche Energieprojekte werden je nach Auftragsvolumen in unterschiedlichen Vergaberegimen umgesetzt. Wir respektieren diese formalen Rahmenbedingungen, liefern vergabefähige Unterlagen und halten die erforderlichen Fristen zuverlässig ein.

Unterschwellenbereich (z. B. UVgO)

Regelwerk
Nationale Vorgaben für kleinere und mittlere Auftragsvolumen
Typische Verfahren
offen · beschränkt · Verhandlungs-/freihändige Vergabe
Einsatzbereich
Viele kommunale Energieprojekte im laufenden Gebäudebetrieb
Was wir liefern
Angebotsunterlagen, Leistungsbeschreibungen, fristgerechte Abgabe

Oberschwellenbereich (z. B. VgV)

Regelwerk
EU-weit harmonisierte Vorgaben bei größeren Auftragsvolumen
Typische Verfahren
offenes Verfahren · nichtoffenes Verfahren · Verhandlungsverfahren
Einsatzbereich
Größere Projekte mit EU-weiter Ausschreibungspflicht
Was wir liefern
Prüffähige Unterlagen und strukturierte Beantwortung von Bieterfragen.

Technische und wirtschaftliche Basis eines Energieprojekts

Für eine verlässliche Planung braucht es klare technische Standards, geeignete Komponenten und nachvollziehbare Wirtschaftlichkeitsdaten. Dieser Abschnitt fasst die wesentlichen Grundlagen zusammen.

 

Verlässliche Technik

Wir setzen bei Planung und Umsetzung auf eine technisch saubere, normgerechte Ausführung. Eingesetzt werden hochwertige Module, Wechselrichter und Montagesysteme, abgestimmt auf Gebäudetyp und Anforderungen im öffentlichen Bereich.
 

Was wir technisch sicherstellen:
  • Berücksichtigung von Statik, Dachaufbau, Brand- und Blitzschutz von Beginn an
  • fachgerechte Montage nach geltenden Normen und Richtlinien
  • elektrische Einbindung in Abstimmung mit Netzbetreibern und dem vorhandenen Mess- und Zählersystem
  • durchdachtes Anschluss- und Schutzkonzept bis zur Inbetriebnahme und Fernüberwachung

Mit SENEC setzen wir auf bewährte Systeme, die einen stabilen und wartungsarmen Betrieb ermöglichen.

Häufig gestellte Fragen

Hier beantworten wir Fragen, die bei der Planung und Vorbereitung kommunaler Energieprojekte regelmäßig auftreten. Viele Themen ähneln sich in Städten, Gemeinden und öffentlichen Einrichtungen, besonders wenn es um Entscheidungswege, Datenlage oder erste Einschätzungen geht.

Ein PV-Projekt verursacht vor allem Aufwand in der Vorbereitung und Abstimmung: Klärung der Zuständigkeiten, Zusammenstellung von Gebäude- und Energiedaten, interne Gremienbefassung und Koordination mit Vergabestellen. Wir strukturieren die Schritte so, dass Fachämter, Kämmerei und politische Gremien gezielt unterstützt werden – etwa durch klare Unterlagen, nachvollziehbare Entscheidungsgrundlagen und abgestimmte Zeitpläne. Ziel ist es, interne Ressourcen zu entlasten, ohne die notwendige formale Kontrolle zu reduzieren.

Grundsätzlich eignen sich alle Gebäude mit ausreichend tragfähiger Dachfläche, klarer Nutzung und gut zugänglicher Technik. Besonders relevant sind Schulen, Sporthallen, Verwaltungsgebäude und kommunale Wohngebäude, weil hier ein hoher Tagesverbrauch mit der PV-Erzeugung zusammenfällt. Vor einer konkreten Planung prüfen wir Dachstatik, Verschattung, Leitungswege und Anschlussmöglichkeiten, um die Eignung fachlich sauber einzuordnen.

Speicherlösungen können insbesondere dort sinnvoll sein, wo Lastspitzen geglättet, bestimmte Verbraucher gezielt versorgt oder Eigenverbrauchsanteile erhöht werden sollen. Im öffentlichen Bereich steht häufig eine verlässliche, wartungsarme Lösung im Vordergrund. Wir bewerten gemeinsam, ob ein Speicher im konkreten Projekt wirtschaftlich und betrieblich sinnvoll ist oder ob zunächst eine klassische Dachanlage ohne Speicher den besseren Einstieg darstellt. Technologisch greifen wir auf erprobte Systeme eines etablierten Partners zurück.

Für eine fundierte Ersteinschätzung helfen vor allem Grunddaten zu Gebäude und Verbrauch: Lage und Nutzung des Gebäudes, grobe Dachgeometrie, vorhandene Pläne (falls verfügbar) sowie typische Jahresverbräuche und Lastprofile. Auf dieser Basis können wir Potenziale, Anlagengrößen und mögliche Betriebsmodelle realistisch einschätzen. Weitere technische Details (z. B. Statikunterlagen, Brandschutzkonzepte) werden in späteren Projektphasen strukturiert nachgefordert.

Photovoltaik-Projekte folgen den gleichen vergaberechtlichen Rahmenbedingungen wie andere Bau- und Lieferleistungen. Je nach Volumen und Zuständigkeit kommen nationale Verfahren (z. B. nach UVgO) oder EU-weite Verfahren (z. B. nach VgV) zum Einsatz. Wir orientieren uns an den gewählten Verfahren, liefern vergabefähige Unterlagen, halten Fristen ein und stellen Nachweise so bereit, dass sie in Vergabeakten und Prüfungen Bestand haben. Die Entscheidungshoheit bleibt dabei vollständig bei der öffentlichen Stelle.

Ihr Weg zur Machbarkeitsprüfung

Übermitteln Sie die grundlegenden Informationen zu Ihrem Vorhaben. Auf dieser Basis prüfen wir, ob ein PV-Projekt für Ihre Liegenschaft oder Ihren Gebäudebestand grundsätzlich in Frage kommt. Die Angaben unterstützen eine erste fachliche Einordnung und ermöglichen eine strukturierte Vorbereitung der weiteren Schritte.